Moskau Stalingrad Berlin ist das monumentale Finale von Theodor Plieviers schonungsloser Chronik des Krieges im Osten. In drei gewaltigen Stationen verfolgt der Autor den Weg eines verbrecherischen Feldzugs vom ersten Scheitern vor Moskau über den Untergang der 6. Armee in Stalingrad bis in die brennenden Trümmer Berlins.
Plievier erzählt nicht aus der Perspektive der Sieger oder der großen Strategen, sondern aus der Nähe der Menschen: Soldaten, Offiziere und Zivilisten, gefangen in einem System aus Ideologie, Gehorsam und Gewalt. Er zeigt, wie der Krieg entmenschlicht, wie Schuld verdrängt und Leiden gerechtfertigt werden und wie am Ende eines fanatischen Durchhaltens nur Ruinen, Tod und moralischer Bankrott bleiben.
Dieses Buch ist mehr als ein historischer Roman. Es ist ein literarisches Zeugnis gegen den Krieg, eine Anklage gegen Militarismus und Menschenverachtung und eine eindringliche Mahnung, wohin Nationalismus und blinder Gehorsam führen. Ein Werk von bedrückender Aktualität.