Berlin, Frühjahr 1945.
In den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs wird die Reichshauptstadt zum Brennpunkt eines untergehenden Systems zerrissen von Bomben, Flucht, Fanatismus und moralischem Zusammenbruch. Theodor Plievier folgt Offizieren, Soldaten und Zivilisten auf ihrem Weg durch die Trümmerlandschaft einer Stadt, in der Ideologie und Menschlichkeit unversöhnlich aufeinanderprallen.
Mit schonungsloser Klarheit zeigt Berlin, wie Krieg entmenschlicht: wie Schuld verdrängt, Leiden relativiert und Gewalt bis zuletzt gerechtfertigt wird und wie dennoch, mitten im Inferno, Fragen nach Verantwortung, Wahrheit und Zukunft unausweichlich werden. Ein erschütterndes literarisches Dokument über das Ende eines verbrecherischen Krieges und den Preis, den Menschen dafür zahlen.