Zwischen Aufbegehren, Ausgrenzung und Zuwendung Fünf E-Books von Freitag bis Freitag zum Sonderpreis
(Pinnow, 04.09.2026) Fünf E-Books, fünf Blickwinkel auf Momente, in denen Menschen entscheiden, etwas nicht länger hinzunehmen: sei es der einzelne Akt des Gewissens auf dem Dorfplatz, das beharrliche Suchen nach Gerechtigkeit gegen skrupellose Interessen, die zärtliche Sorge für ein verletztes Tier, die journalistische Spurensuche in politisch aufgeladenen Regionen oder die langsame Aufdeckung eines Verbrechens, das ganze Biografien prägt. Diese Woche führen die Texte in Situationen, in denen Solidarität, Mut und Verantwortung auf die Probe gestellt werden Geschichten, die nachhallen und Fragen an Gegenwart und Zukunft stellen.
Vom Freitag, dem 4. September, bis Freitag, dem 11. September 2026, sind die folgenden fünf E-Books zum Sonderpreis erhältlich.
Sieben Rebellen von Heinz-Jürgen Zierke
An einem Morgen im Februar 1848. Hinrich Knubbe hebt die Peitsche. Schlag zu!", befiehlt Herr von Negendangk. Aber Knubbe lässt die Peitsche sinken vor dem Bauern Krumbeck, dem Vater seiner Braut. Und der Herr hetzt ihn mit Hunden vom Hof.
In der Stunde der Not findet Hinrich neue Freunde, Bauernsöhne, Tagelöhner, Bürger aus der Kreisstadt. Nur Krumbeck verschließt vor ihm das Tor. Der landstolze Kleinbauer will seine Tochter nicht dem Leibkutscher geben.
Negendangk ruft Militär. Da bricht in Berlin die Revolution aus. Die Soldaten ziehen ab. Die Bauern veranlassen Krumbeck, seine Zustimmung zur Hochzeit zu geben. Kaum aber haben sich die Stürme der Revolution gelegt, erhalten Knubbe und seine Freunde im Dorf den Gestellungsbefehl. Jetzt vor der Ernte? Sie ziehen zum Landratsamt, um ihre Freistellung zu verlangen. Neugierige strömen ihnen zu. Die Behörden fürchten einen Aufstand und schicken nach den Kürassieren.
Fünf Mann schlagen sich nach Berlin durch. Sie geraten in den Sturm auf das Zeughaus. Hinrich wird verwundet. Er will Preußen verlassen. Aber die Sehnsucht nach Gertrud und dem Kind, das sie erwartet, lässt ihn noch einmal die Heimat aufsuchen. Unerkannt gelangt er bis zu Krumbecks Gehöft. Aber der Bauer, aus Angst um seine Tochter, liefert ihn den Häschern aus.
Keine Samba für die Toten von Hans-Ulrich Lüdemann
Wenn es schon keine Samba für die Toten gibt, so darf es erst recht keine Samba für die Schwarzen Herzen geben. Mit den ersteren sind die brasilianischen Indianer gemeint, die von raffgierigen Subjekten oder in deren Auftrag zu Tausenden umgebracht worden sind.
Untersuchungen zum Massaker an den Cinta-Largas-Indianern belegten 1968 eindeutig, dass diese der Gewinnung von Bodenschätzen und dem Abholzen der Urwälder auf dem Gebiet, welches den Eingeborenen auf ewig als unverkäufliches Eigentum zugesprochen war, entgegenstanden. Um zu beweisen, dass die Cinta-Largas ihr Land aufgegeben hatten, es laut Gesetz als herrenlos in Besitz genommen werden durfte, wurden sie aus der Luft bombardiert, mit vergifteten Bonbons beschenkt oder ohne Ausnahme von gedungenen Pistoleiros wie wilde Tiere abgeschossen.
Wer wie der junge Polizist Jorge Monte gegen solche Bestien in Menschengestalt ermittelt, muss um sein Leben fürchten. Da gibt es zu allem Übel auch die anderen, nicht weniger Gefährlichen: Hat der Geologe Dr. Santander gegen ein Handgeld die Schreibtischtäter in Nadelstrafen aus Rio de Janeiro oder Sao Paulo mit geheimem Kartenmaterial zu den Bodenschätzen versorgt? Warum verfolgt man ihn und versucht ihn zu töten?
Auf Jorge Montes Seite finden sich der Niedere Klerus und fortschrittliche Brasilianer es beginnt eine tödliche Jagd nach jenem Foto mit der gemeuchelten jungen Indianerin als unwiderlegbarer Beweis für ein Gerichtsverfahren ...
Im Zeitalter der modernen Nachrichtenübermittlung blieben der übrigen Welt jene Verbrechen gegen die Urbevölkerung nicht verborgen. Das Bundeskriminalamt Brasiliens stellte Untersuchungen an, dessen Bericht im März 1968 der Weltöffentlichkeit zugänglich wurde. Es ist von 5.115 Seiten die Rede, auf denen die scheußlichsten Verbrechen aufgeführt sind, deren verrohte Menschen fähig sind. Erschüttert mussten die Beamten feststellen, dass der Leiter des Indianerschutzdienstes (SPI), ein ehemaliger Major Luiz Vinhas Neves, durch seine Verkäufe von Indianerland etwa 1,2 Millionen Mark ergaunet hatte. Jedes Mal war, wie bekannt, festgestellt worden, dass die südamerikanischen Aborigines den betreffenden Landstrich vorher aufgegeben hätten. Allerdings - ein angekündigter Prozess gegen korrupte SPI-Mitarbeiter hat nie stattgefunden
Das spannende Buch erschien erstmals 1974 im Verlag Neues Leben Berlin.
Der Bachstelzenorden von Wolf Spillner
Gäbe es ihn, Hannes hätte ihn verdient: den Bachstelzenorden. Und nicht nur, weil er Stapellauf, Auszeichnung und Fernsehkamera davonlief, um ein Bachstelzennest zu retten. - Eines Tages hält Gustav seine Lok vorschriftswidrig an. Seltsam, denkt er, dass die Vögel nicht nach der Seite davonfliegen, sondern immer gegen die fahrende Lok prallen und sterben. Und er beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen.
Wolf Spillner hatte als Junge den großen Wunsch, einen Hund zu besitzen. Der erfüllte sich schließlich, doch was dann geschah, ist ihm auch heute noch Anlass, in seinen Geschichten von Menschen und Tieren zu erzählen, von keinen besonderen Menschen und keinen exotischen Tieren, sondern solchen, denen man überall begegnen kann, schaut man nur richtig hin.
Die Erzählung Ein Denkmal für Fritz Schmahl wurde unter dem Titel Ein Wigwam für die Störche vom Fernsehen der DDR 1985/1986 verfilmt (mit Erwin Geschonneck in der Hauptrolle).
Der Mann auf den Klippen. Roman von Wolfgang Schreyer
Die erfolgreiche BRD-Journalistin Judy wird 1983 in das Grenzgebiet zwischen Honduras und El Salvador geschickt, um weiße Flecken auf der Landkarte (der Grenzverlauf ist nicht exakt festgelegt und in diesem Gebiet halten sich Guerilla-Kämpfer beider Länder auf) zu untersuchen. Sie erfüllt ihren Auftrag, doch ihr sympathischer junger Reisebegleiter und Dolmetscher ist tot.
Judy kann das nicht verkraften und fällt in ein tiefes Loch. Ihr Chef schickt sie, sozusagen zur Ablenkung und Erholung, nach Grenada. Ihren Auftrag, dort nach einem kubanischen bzw. sowjetischen Militärflugplatz und U-Boot-Hafen zu suchen, erfüllt sie schnell. Sie besteht darauf, ihren Jahresurlaub in Grenada dranzuhängen; denn sie hat sich Hals über Kopf verliebt. Sie zieht in sein Haus, herrlich einsam auf einem Hügel direkt am Meer gelegen. Von der Terrasse des Hauses sieht sie die amerikanischen Kriegsschiffe, die sich Grenada nähern.
Die gedruckte Ausgabe erschien erstmals 1987 beim Militärverlag der DDR.
Tod in Fremantle. Chronik einer Nachforschung von Walter Kaufmann
Der Friday for Future‑Titel der Woche ist Tod in Fremantle. Chronik einer Nachforschung. Walter Kaufmanns Chronik entfaltet über zwei Jahrzehnte die Spur eines Mordes, eingebettet in die Ausgrenzung und Verfolgung von Aborigines; die Suche nach Wahrheit und Erinnerung macht das Buch zu einer Mahnung, wie wichtig Aufklärung, Anerkennung historischen Unrechts und generationenübergreifende Verantwortung für ein gerechtes Zusammenleben sind. In dieser Verbindung von Vergangenheitsaufarbeitung und Blick auf die Zukunft findet sich ein klarer Bezug zu den Forderungen von Friday for Future nach Verantwortung für kommende Generationen.
Hätte ich mir nicht auf dem Weg zum Trilby Crocker Hostel so eine Art Safarihut gekauft, ein breitkrempiges Ding aus grünem Denim, ich wäre womöglich auf der Strecke geblieben. Unbarmherzig brannte die Sonne, und das Hemd klebte mir zwischen den Schulterblättern und unter den Armen wie eine zweite Haut, ehe ich ans Ziel gelangte - ein verfallenes Holzhaus am Rand der Stadt, auf dessen Treppe im Schatten des vorstehenden Wellblechdachs ein alter Mann hockte, ein Schwarzer, zerlumpt, runzlig und dürr, der mich wie eine Erscheinung bestaunte.
Am Ende war es einer, der nichts mehr zu verlieren hatte und, innerlich zerrüttet, nur noch auf Rache sann, ein zu lebenslanger Haft verurteilter Strafgefangener namens Mahoney, der die Wahrheit auspackte, die furchtbare Wahrheit - es war Mord und kein Unfall!
Der Handlungsbogen unserer Chronik erstreckt sich über zwanzig Jahre, von 1964 bis 1984, und über die halbe Welt - von Karl-Marx-Stadt bis zum Hafen von Fremantle an Australiens Westküste, wo die Hintergründe des Mordes an einem jungen Mann aufgeklärt werden, der, wie alle Aborigines, in seinem Land gebrandmarkt und auf der Flucht war.
Die folgenden Leseproben öffnen je ein Fenster auf Schlüsselmomente: auf private Entscheidungen, die politische Formen annehmen, auf gefährliche Ermittlungen, auf zärtliche Interventionen gegenüber Lebewesen und auf die langsame Arbeit der Wahrheitssuche. Jede Passage führt unmittelbar in eine Szene, die den Ton für die ganze Erzählung angibt.
Sieben Rebellen von Heinz-Jürgen Zierke
Ein Morgen im Februar 1848: In einer kleinen Dorfstraße steht ein Mann mit gesenkter Peitsche ein Augenblick, in dem persönliche Bindung und Standespflichten aufeinanderprallen; die Passage macht hörbar, wie eine einzige Geste einen ganzen Aufruhr auslösen kann.
Mehr als bei Stojentins Ankunft, staunte Blatty. Mahnkopp hielt im Courier auf der ersten Seite drei Spalten frei für den Bericht, den er am Nachmittag selbst setzen wollte. Das ist Elan! Das ist noch Kraft!", rief er Stojentin zu, der den Zug an sich vorüberziehen ließ.
Ich weiß nicht", fürchtete der Uhrmacher, ob das gut überlegt ist. Das gärt wie unreifer Wein; wenn einer nur anstößt, schäumt es über. Dann werden auch die nass, die gar nicht trinken wollten. Mahnkopp zog ihn am Ärmel mit sich fort.
Vor dem Landratsamt gesellte sich ein Trupp Chausseearbeiter dazu. Das Gerücht, der Straßenbau sollte eingestellt werden, trieb sie zu den Bittstellern, die Dethloff, Blatty und Knubbe bestimmten, ihre Bitte vorzutragen.
Wenn er sich querstellt", rief Koller ihnen nach, braucht ihr nur zu winken. Wir heizen dem gnädigen Herrn ein, dass er sein Lebtag kein Stück Brennholz mehr anfasst. Die Umstehenden forderte er auf: Haltet die Feuerzeuge bereit!"
Der Anführer der Chausseearbeiter, ein breitschultriger Rotbart, postierte drei seiner Gefährten am Haustor. Kann sein, sie kriegen die Türen nicht auf."
Brechstangen her!", schrie Koller. Reißt die Staketen vom Zaun! Das war nicht nötig. In dem Glauben, alle Landleute seien so gutwillige Lasttiere wie seine Tagelöhner, hatte Stulpnagel die Gerüchte von dem Marsch der Krummenhuser auf Witgard verlacht. Auch ein störrischer Gaul gehorcht der Peitsche."
Doch als er die Menschenmenge sah, die sich aus dem Stadttor herauswälzte, bereute er, kein Militär angefordert zu haben. Er befahl den Beamten, die Tore zu schließen. Der Bürovorsteher warnte ihn: Wir sind nur zu acht im Haus, gnädiger Herr, davon nur die beiden Gendarmen bewaffnet. Wenn die Leute stürmen, lassen sie keinen Stein auf dem andern. Wir bitten Sie um alles in der Welt, verhandeln Sie! Halten Sie die Leute hin, wenigstens so lange, bis die Neugierigen, und das sind die meisten, vor Langeweile auseinanderlaufen. Sobald die Supplikanten sehen, sie sind auf sich allein gestellt, verlieren sie den Mut."
Der leicht erregbare Junker erbleichte vor kaltem Zorn bis in die Ohrläppchen hinein. Ein subalterner bürgerlicher Beamter wagte es, ihm einen Rat zu geben, und das schlimmste: er musste ihn annehmen! Warum war er diesen Morgen so früh hierhergeritten! Er war kein Landrat, niemand zwang ihn, schon in den Morgenstunden Paragrafen zu dressieren! Wenn er nur ab und zu nach dem Rechten sah, einen Tag in der Woche oder zwei, genügte das völlig. Welcher Teufel hatte ihn in den Sattel gesetzt und sein Pferd mit Tinte getränkt, dass es ihn hierher trug! Um wenigstens etwas selbstständig zu entscheiden, befahl er: Sofort ein Bote zu Rittmeister Chamoschinsky! Soll mit seiner ganzen Schwadron kommen, scharfe Munition fassen! Pferde nicht schonen, in zwei Stunden da sein!
Nun erblasste der Bürovorsteher. Niemand kommt hinaus, Herr! Es wäre wohl auch zu spät." Bevor Stülpnagel seinen Zorn an ihm auslassen konnte, verschwand er durch die Tapetentür und stieg in den Aktenkeller hinunter.
Die Abgesandten befanden sich schon auf der Treppe. Stülpnagel hatte nicht einmal mehr Zeit, sich seine Worte zurechtzulegen.
Setzen!", herrschte er sie nach gewohnter Weise an. Wenn einer seiner Tagelöhner daheim wirklich einmal aufmuckte, genügten ein paar scharfe Worte, ein Schlag mit der Reitpeitsche gegen den Stiefelschaft, und schon beruhigten sie sich wieder. Sollten diese anders reagieren? Kaum.
Der eine ließ sich in den Stuhl fallen, die beiden andern griffen nach den Lehnen, blieben aber stehen. Nicht gehört? Setzen befohlen.
Herr, das lohnt sich nicht. Wir wollen nichts als einen kurzen Brief mit Unterschrift und Siegel.
Stülpnagel hob die Reitpeitsche.
Eine Faust schlug mit der Wucht eines Dreschflegels gegen seinen Unterarm. Seine Hand öffnete sich, die Reitgerte flog unter den Tisch. Keiner bückte sich danach.
Der Schläger musste Knubbe sein, ein ganz gewalttätiger Mensch, von ihm hatte Stülpnagel gehört. Es war wohl klüger, einzulenken.
Sie haben mich missverstanden.
Er setzte sich, und der eine Bauer erhob sich wieder.
Stülpnagel schlug die Beine übereinander. Zeit gewinnen, dachte er und ärgerte sich, dass er die Hinweise des Federkielputzers befolgen musste. Äußern Sie Ihre Wünsche!
Sie möchten so gnädig sein, uns ein Schreiben auszustellen, das uns sieben Mann aus Krummenhus bis nach der Ernte vom Militärdienst befreit!
Welchen Ton diese gewesenen Leibeigenen wagten! Er zwang sich zur Ruhe. Unmöglich! Dem Ruf des Königs hat jeder Untertan Folge zu leisten!
Das hat schon seine Richtigkeit, bloß dass es nicht gerade jetzt sein muss und nicht Landwehr und Rekruten durcheinander. Die Kanzlei muss die Papiere verwechselt haben. Wir wollen nur, dass alles seine Richtigkeit hat."
Das zu entscheiden, steht Ihm nicht an. Dazu ist Sein Kopf nicht imstande!
Herr!, fuhr Dethloff auf. Wozu unsere Köpfe und Fäuste imstande sind, sollten Sie im März gelernt haben. Der König musste den seinen jedenfalls vor unserlei Leuten entblößen."
Keine Samba für die Toten von Hans-Ulrich Lüdemann
Mitten in einer Ermittlung, die an der Grenze zur Lebensgefahr kratzt: Diese Stelle lässt uns den Polizisten spüren, der Hinweise sammelt und dabei erkennt, wie tief die Verstrickungen von Profit, Korruption und Gewalt reichen.
"Ich habe gesagt, dass die DOPS mich hier festhält. Ich bin kein Spitzel."
"Nicht?" Das herabhängende Augenlid zuckte. "Bei der DOPS sind wir? Noch immer?" Der Alte versuchte sich aufzurichten, fiel wieder an die Wand zurück. Speichel rann ihm aus dem Mund.
Um nicht untätig dazusitzen, holte Felinto aus der Hosentasche ein Tuch. Aber er wagte nicht, sich dem Mann zu nähern.
"Hier!" Das Taschentuch fiel dem Weißhaarigen auf die Brust. Er rührte es nicht an. Aus dem gesunden Auge traf Felinto ein vernichtender Blick.
"Alles haben sie mit mir versucht. Alles!", stieß er hervor. "Kennst du das Fahrrad? Da haben sie mir die Hände mit Handschellen unter den Oberschenkeln gefesselt. Geschlagen haben sie mich, damit ich um den Tisch laufe. Wie eine Ente. Und immer hieß es: Rede! Rede! Rede!"
Der Alte fuhr sich mit der Zunge über die trockenen, aufgesprungenen Lippen.
"Und weil sie es mit dem Fahrrad nicht schafften, probierten sie es mit dem Plattenspieler. Wenn sie sich im Ring aufstellen und dich in der Mitte so lange schlagen, bis du zusammenbrichst, das nennen sie so. Oder sie stecken die Hände zwischen zwei Brettchen. Die sind durch Schrauben verbunden. Dann werden die Muttern festgezogen."
Auf den Knien rutschte der Alte zu der ausgespuckten Zigarette. Mit dem Mund nahm er sie vom Fußboden auf. "Gib mir Feuer", forderte er.
Felinto begriff, dass die Zigarette völlig sinnlos war. Der Alte sagte heiser: "Du bist ein Spitzel! Habe ich an der Säge nichts erzählt? Sag schon!"
Felinto fühlte, dass sein Rücken nass war und dass er am ganzen Körper fror. "Man hält mich hier fest. Glauben Sie mir!"
Wieder kicherte der Alte.
"Weißt du, sie schalten die Säge ein und schieben deinen Hals immer näher, immer näher an diese heulende Scheibe heran. Immer näher! Immer näher! Rede! Rede! Rede!"
Felinto war versucht, sich die Ohren zuzuhalten. Sie haben ihn fertiggemacht, diese Schweine! dachte er. Einen alten Mann. Und nun ist er durch die Qualen irregeworden! Im gleichen Moment wusste Felinto, dass Angst ihn befallen hatte. Erbärmliche Angst, so zu enden wie die Gestalt dort an der Wand. Angst, nie wieder auf einer belebten Straße gehen zu können. Er schimpfte sich einen Feigling, aber was half es! Die Angst war da, sie wurde unerträglich, sobald sein Blick auf die arme Kreatur fiel, mit der er die Zelle teilte.
Der Bachstelzenorden von Wolf Spillner
Auf Schienen, zwischen Lok und Vögeln: Die ausgewählte Szene lässt das Unheimliche sichtbar werden, wenn gewöhnliche Bahnroutinen plötzlich von Todesrätseln durchbrochen werden und ein Mensch beschließt, der Sache nachzugehen.
Hinter dem Buschwerk blieb ich stehen. Auf dem flachen Hang gegenüber lag noch ein Hauch vom roten Abendlicht. Vor den ausgeworfenen Sandwällen hockten Wildkaninchen. Ich glaube, mir blieb der Mund offen vor Staunen, so viele waren es. Kleine und große. Die Jüngsten, gerade so groß wie meine Faust, saßen zu zweit oder dritt eng beisammen. Sie sahen wie Spielzeugtiere aus mit ihren kleinen Ohren. Die Kaninchen putzten sich, leckten sich das glatte Fell oder hoppelten langsam und behäbig den Hang hinauf und verschwanden im Blaubeerkraut. Das war eine richtige Kaninchenstadt.
Und hier, mitten zwischen den Wildkaninchen sollte der Fuchs wohnen? Ihr ärgster Feind? Das wollte mir nicht einleuchten. Gewiss hatte der Fuchs den Bau nur als Unterschlupf vor Widu genutzt. Aber diese tiefen Röhren unter den Eichen - das waren keine Kaninchenlöcher! Ich stand und rätselte herum. Da klopfte es dumpf und kurz. Dum-dum-dump! Alle Kaninchen streckten sich und hoben die Ohren. Wieder klang es: Dump-Dump-Dump! Dann noch einmal, jetzt sogar ein zweifaches Klopfen. Ich sah, dass zwei starke Kaninchen mit den Hinterbeinen auf den Boden pochten. Und im nächsten Augenblick huschte die ganze Kaninchengesellschaft davon. Ihre weißen Wollschwänze blitzten, und die kleinen graubraunen Fellknäuel sausten zu ihren Röhren. Sie verschwanden darin so plötzlich, als seien sie verschluckt.
Ich hatte mich nicht gerührt. Und der Wind kam von den Kaninchen auf mich zu. Sie konnten mich nicht bemerkt haben.
War ein Mensch in der Nähe? Ich erstarrte: Knappe zehn Meter vor mir, wo das lichte Gebüsch aus Birkenjungwuchs und Faulbaum die Senke abgrenzte, tauchte ein spitzer Kopf aus der nächsten Röhre hervor. Zwei spitze Ohren standen darüber - der Fuchs! Nicht die leiseste Bewegung war in diesem Kopf. Minutenlang sah ich nur die hellen Augen, die lackschwarze Schnauze vor dem silbergrauen Fang, die silberne Kehle und das herrliche Fell des Kopfes und der Ohren. Vielleicht zitterte die Nase, und die feinen schwarzen Haare rechts und links davon bewegten sich. Vielleicht bildete ich mir das auch nur ein, weil ich selbst vor Aufregung zu zittern begann. Wie lange sollte ich stillstehen?
Mit einem Ruck kam der Fuchs ganz aus der Röhre hervor. Und er merkte nicht, dass ich hinter den Büschen stand! So nahe! Ich atmete vorsichtig und leise. Der Fuchs hob prüfend den Kopf, schnupperte, lief ein Stückchen den Erdwall hinunter, und ehe noch Enttäuschung in mir aufkommen konnte, dass er gleich in den Büschen verschwinden würde und ich ihn nicht mehr sehen sollte, tapste vor mir ein junger Fuchs aus der Röhre.
Das ist nun schon dreißig Jahre her, aber ich habe dieses Bild nicht vergessen. Ich war ganz fassungslos. Ein graurotes Wollknäuel mit spitzer Schnauze und spitzem Schwanz stand da, ein kleines Märchentier, ohne Arg und List. Es blinzelte in die Abendsonne, nieste und schien dann auf kurzen Beinen loszurollen. Doch ehe es noch den Erdwall hinunterkollerte, kam ein zweiter, ein dritter und noch ein vierter Jungfuchs heraus. Sie waren wie junge Hunde, nur viel, viel schöner. Sie fielen übereinander her, balgten sich, kugelten umeinander, griffen sich mit ihren kleinen spitzen Schnauzen ins Fell, bissen zu, fiepten auf und tobten herum, als gäbe es keine Gefahren.
Ich war im Märchenland. Erst die vielen Kaninchen, nun die jungen Füchse. Und dass sie alle zusammen in dieser kleinen Talsenke wohnten, wollte mir nicht in den Kopf. Erst viel später habe ich erfahren, dass Füchse in unmittelbarer Nähe ihres Baues keine Beute machen. Der Altfuchs war verschwunden, ganz allein spielten die vier Jungfüchse vor mir. Sie stießen mit ihren Schnauzen nach einem Mistkäfer, der schwarz glänzend über den Sand gekrochen kam, versetzten ihm Pfotenschläge, schlichen sich vorsichtig heran wie an richtige große Beute und fielen im nächsten Augenblick alle übereinander her, ein zuckendes Wollknäuel in Grau und Rot, aus dem die weichen, weißen Bäuche blitzten.
Ich weiß nicht, wie lange ich den Füchsen zugesehen habe. Es wurde bereits dämmrig. Ich hob den Kopf, um nach dem Himmel zu sehen. Als ich ihn wieder herunternahm, verschwand schon der letzte Jungfuchs in der Röhre. Blitzschnell hatten sie meine kleine Bewegung wahrgenommen. Es waren keine Märchentiere, sondern scheue Wildfüchse. Und doch kam mir alles wie ein Märchen vor.
Der helle Himmelsstreifen zwischen den Baumkronen wies mir den Pfad zum Waldrand. Dunkler stand rechts und links das Unterholz. Von vorn schimmerte die Feldmark. Sanft wellte sich dort der Roggen noch in mattem, silbernem Grün. Der Duft des blühenden Getreides schlug herb in den Wald herein mit seiner Kühle.
Ehe ich aus dem Wald auf den Feldweg herauskam, sprang schreckend ein Rehbock ab. Seine Stimme dröhnte lauter als das Bellen eines großen Hundes in die Stille. ,,Bö - bö - bö!
Halt, bleib stehen!
Ich erschrak furchtbar. Vor mir, wie aus den Büschen gewachsen, stand ein Mann. Er hatte ein Gewehr. Er war groß, trug einen Jägerhut und einen Lodenmantel.
Komm her, du!
Der Mann auf den Klippen. Roman von Wolfgang Schreyer
An einer Küste, auf einer Terrasse: Hier begegnen wir einer Journalistin, die, noch im Bann einer verlorenen Beziehung, den Blick übers Meer lenkt und die Zeichen militärischer Präsenz nicht übersehen kann; der Augenblick trägt die Vorahnung einer kommenden Konfrontation.
"Was uns betrifft, Judy, so meine ich, wir sollten die Stunde nutzen und daraus das Beste machen. Lass uns eine schöne Zeit miteinander haben!"
"Wär dir das wirklich genug?"
"Mehr kann man vom Leben nicht verlangen. Du, ich bin froh, mit dir hier zu sein oben auf der Klippe, und nicht unten zu liegen wie der junge Mann in San Salvador, von dem du mir erzählt hast."
"Er lag nicht da unten, Jeff, du verwechselst da etwas. Er fühlte sich verpflichtet, die zu identifizieren, die der Geheimdienst hinabgestoßen hatte."
"Aber als du weggingst, war er doch tot? Und zwar, weil er sich um die gekümmert hatte, die unten lagen und denen gar nicht mehr zu helfen war."
"Stehst du nicht auch auf Seiten derer, die man hinabstoßen will?"
Craig wandte sich mir zu, das Gesicht im Abendschein. Ich nahm an, er würde sagen, hier sei es friedlich, der Unterschied liege im Grad der Gefahr. "Es ist wahr, auch ich mische mich ein", erwiderte er so leise, dass ich ihn im Klatschen der Brandung kaum verstand. "Hoffe aber immerhin, das Gleichgewicht zu wahren... Ein Balanceakt, bei dem du mir helfen kannst."
"Wie denn?" Unwillkürlich packte ich ihn beim Arm.
"Dräng mich nicht, stell keine Fragen, die ich noch nicht beantworten kann."
Enttäuscht ging ich zurück zu dem gelben Wagen. Was ist nur mit ihm, fragte ich mich. O Gott, warum hat er kein Vertrauen?
Wir jagten noch über die Küstenstraße bis Mt. Alexander nahe dem Nordkap. Craig starrte finster in das Abendrot. Wenn er meinte, ich beobachte ihn nicht, hatte er oft etwas Trauriges an sich, als seien ihm eine Menge schlimmer Dinge zugestoßen, die er nicht vergessen konnte.
Tod in Fremantle. Chronik einer Nachforschung von Walter Kaufmann
Unter der sengenden Sonne vor einem verfallenen Haus: Der Erzähler trifft auf einen alten Mann, und in diesem Gespräch liegt der Keim für eine Enthüllung die Szene bringt uns nahe an die Frage, wie lange Unrecht unaufgearbeitet bleiben kann.
Sie muss sich sehr nach Ricki gesehnt haben, dass sie in all den Jahren Perth nicht wieder verließ, nicht zurückkehrte zum Stamm der Waianga bei Kalgoorlie, zu dem sie aufgebrochen war, nachdem sie den Jungen auf den Stufen der Schule ausgesetzt hatte. Sie wartete, harrte trotz aller Widrigkeiten mehr als fünf lange Jahre in der großen Stadt der Weißen aus und wenn dieses Ausharren nicht unbedingt nur eine den Frauen eigene, besonders schwarzen Frauen eigene Fähigkeit ist, außer Frage bleibt für mich, dass Heather de Laurian in jener Zeit einer inneren Stimme gehorchte, sie Visionen von ihrem Jungen hatte und Ahnungen, die sie beruhigten sie also, wie alle Schwarzen Australiens, ihren Sinnen und Gesichten vertraute. Was immer man ihr auch über das Land gesagt haben mochte, in das es ihren Ricki verschlagen hatte, nie bezweifelte sie, dass es ihm gut ging und er dort nichts zu leiden hatte.
Wäre er krank oder traurig gewesen, ich hätte es gespürt, sagte sie und strich sich dabei über Arm und Schulter was mich daran erinnerte, dass Aborigines tatsächlich von eigenen physischen Schmerzen die Not eines Verwandten ableiten, wie weit auch immer sie von ihm getrennt sein mögen. Hier oder hier hätte ich es gespürt.
Es ging ihm gut, das ahnten Sie schon richtig. Wie aber stand es damals um Sie?, fragte ich.
Und sie erzählte davon sprach von dem Asyl für Schwarze in jener verfallenen Gegend, wo ich auf Charlie Kantilla gestoßen war, von dem Verschlag dort mit nichts als einer Pritsche und der Suppenküche im Hinterhof, in der sie angestellt gewesen war, bis sie von diesem Büchsenfleisch aus alten Armeebeständen schwer erkrankte, und wie sie danach lange ohne Arbeit war, so lange, dass sie sich am Ende für Geld hergab auf jener Pritsche im Asyl. Wie anders hätte sie überleben sollen bis zu dem Tag, als sie auf einem Swan River-Hausboot unterkam, wo sie fast ein Jahr lang blieb, das Haar kurzgeschnitten, die Brüste eingeschnürt, und immer in Hemd und Hose, damit niemand merkte, dass sie kein Decksboy, sondern eine Frau war, mit der der weiße Hausbootbesitzer schlief, wann immer es ihm passte. Männern im Asyl, dem Kuttabah, wie sie den Bootsbesitzer nannte allen hatte sie sich stumpf und teilnahmslos hingegeben. Und als der Kuttabah sie von einer Nacht zur nächsten vom Hausboot verjagte, fehlte ihr nur die Bleibe, nicht der Mann. Keine Träne weinte sie ihm nach. Auch jenem anderen nicht, der sie aufgelesen und in die Siedlung von Coolbellup mitgenommen hatte und der sie schlug, wenn sie ihm nicht gehorchte und in allem zu Willen war, und dem sie dann bei der ersten Gelegenheit entkam, als nämlich eine Baracke leer wurde, in die sie flüchtete und die sie verteidigte, bis man sie ihr ließ ja, diese Baracke hier, in der sie seitdem lebte. Damals hatte der Wind noch durch alle Ritzen gepfiffen, und wenn es regnete, war innen das Wasser die Wände heruntergelaufen. Nach und nach aber hatte sie aus der Bleibe ein Zuhause gemacht, immer darauf wartend, dass man ihr Ricki zurückbringen würde.
Das konnte nicht mehr lange dauern, sagte sie, denn ich hatte ja schon unterschrieben, was zu unterschreiben war.
Und dann sprach sie von jenem Tag, als früh am Morgen zwei Männer von der Western Mail in einem großen Auto vorgefahren waren, ein Reporter und ein Fotograf, und wie die beiden sie weggeholt hatten von Coolbellup, weit über den Canning-Fluss hinaus den Leach Highway entlang bis hin zum Flughafen das war im Januar gewesen, an einem Tag, klar und sonnig wie fast alle Tage dieses Monats, der Himmel hoch und blau und wolkenlos, so dass sie schon weit in der Ferne das Flugzeug hatte erkennen können, dieses pfeifende Ungetüm, das der Reporter Düsenklipper nannte und das ihren Ricki bringen sollte.
Von dem Raum aus, in dem man sie gegen die Öffentlichkeit abgeschirmt hatte, konnte sie das Flugzeug hart auf der Rollbahn aufsetzen und auf sie zuschießen sehen, das gellende Pfeifen der Düsen im Ohr. Sie sah, wie es bremste, die Reifen sich dehnten und die mächtigen Flügel zitterten, wie es dann langsamere Fahrt machte, nach rechts abdrehte und zum Stehen kam. Da ragte nun das Flugzeug vor ihr auf, fast greifbar nah und silbrig glänzend im Sonnenlicht, und in der ihr zugekehrten Längsseite tat sich plötzlich ein Loch auf, eine große Öffnung, in der sie zwei junge Frauen in blauen Uniformen stehen sah und zwischen diesen war das wirklich ihr Ricki, der Junge da in dem grünen Pullover und den braunen Cordhosen, dieses schmächtige Kerlchen mit dem wirren dunklen Haar und dem Spielzeugauto unterm Arm?
Jetzt wurde eine Treppe herangefahren, und wegen der Fotografen, die hinaufstürmten, konnte sie den Jungen nicht mehr sehen, nur, wie es immer wieder über den Kameras aufblitzte. Endlich war Schluss damit, und er tauchte wieder auf, überragt von einem grauhaarigen Mann in blauem Blazer, der väterlich den Arm um ihn hielt, stand er unter der Treppe und wirkte dort noch schmächtiger als im Flugzeug. Jetzt schob der Mann ihn behutsam vor sich her und verschwand mit ihm in dem Gebäude, und es dauerte, dauerte, bis sie ihn endlich in den Armen hielt Ricki, kein Zweifel mehr, ihren Ricki!
Sie hörte den Namen des Mannes, war es Mclntyre?, hörte ihn etwas von einer Militärmission in Westberlin sagen und von der Pflicht und der Freude, ihr den Jungen zurückzubringen doch weil sie merkte, dass der Mann weniger zu ihr als in die Mikrofone sprach, die die Reporter ihm hinhielten, verbarg sie ihr Gesicht in Rickis Nacken, presste ihn an sich und blickte nicht auf. So konnte niemand sehen, dass sie weinte.
Warum ich weinte?, sagte sie und erklärte es mit all der Anspannung seit dem frühen Morgen, und auch, dass sie gespürt hatte, wie sich Ricki gegen sie stemmte, sich ganz steif machte und gar nicht zu begreifen schien, wer ihm da über das Gesicht und die Arme strich. Sie wissen ja, das hat bei uns besondere Bedeutung aber für Ricki war das neu, das hatte er noch nicht erfahren. Und dann fragte er etwas in dieser fremden Sprache, und nur, weil das Wort Mama darin vorkam, begriff ich, wonach er fragte. Ich bin deine Mama und hab dich lieb, sagte ich ihm, aber immer noch wehrte er sich gegen mich. Er verstand mich nicht oder wollte mich nicht verstehen, und er verstand auch die Reporter nicht, die alle auf ihn einredeten, kaum dass ich ihn aus den Armen gelassen hatte. Ganz verstört sah er sich um und suchte dann sein Spielzeugauto, das irgendwie weg war, und als er es gefunden hatte, fragte er etwas, in dem das Wort Kindergarten vorkam was ja auch bei uns gebraucht wird. Da war zu erraten, dass er wissen wollte, wann er endlich in den Kindergarten zurückdürfe, wo seine Freunde sind und seine Mama immer hinkommt. Ich bin doch deine Mama, sagte ich wieder, und du brauchst nie mehr in den Kindergarten, weil du jetzt immer bei mir bleibst. Er aber sah mich nur aus großen Augen an.
Allmählich begriff er wohl doch, wohin er gehörte?, warf ich ein.
Jäh blickte sie auf, sah dann an mir vorbei, und mir war, als wiche sie mir aus.
Und dann wollte er wissen, wann es schneien wird, sagte sie. Was erst keiner verstand, auch ich nicht, bis jemand dahinterkam und es mir erklärte. Hier schneit es nie, sagte ich ihm. Aber da er das ja auch nicht begriff, konnte er deswegen kaum zu weinen angefangen haben, sondern einfach, weil ihm alles so fremd war.
Viel Vergnügen beim Lesen dieser fünf sehr unterschiedlichen Bücher ich freue mich, Sie auch nächste Woche wieder mit einer neuen Auswahl zu begrüßen. Bis dahin: gute Lektüre und sonnige Stunden.
Ansprechpartner
Gisela
Pekrul
Verlagsleiterin
Tel: +49 (3860) 505788
E-Mail: editiondigital@arcor.de
Über "EDITION digital Pekrul & Sohn GbR"
EDITION digital war vor 31 Jahren ursprünglich als Verlag für elektronische Publikationen gegründet worden. Der Verlag gibt Krimis, historische Romane, Fantasy, Zeitzeugenberichte und Sachbücher (NVA-, DDR-Geschichte) sowie Kinderbücher als barrierefreie E-Book heraus, einige auch als Hörbuch. Ein weiterer Schwerpunkt sind Grafiken und Beschreibungen von historischen Handwerks- und Berufszeichen sowie Belletristik und Sachbücher über Mecklenburg-Vorpommern. Bücher von DDR-Autoren werden als E-Book neu aufgelegt. Insgesamt umfasst das Verlagsangebot, das unter www.edition-digital.de nachzulesen ist, mehr als 1.800 Titel. Die Printsparte des Verlages war Ende 2025 von Ralf Jordan vom Geschichtlichen Büchertisch als Imprint übernommen worden.