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Laßt mich doch eine Taube sein. Eoman von Wolfgang Held
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Preis E-Book:
9.99 €
Veröffentl.:
01.10.2007
ISBN:
978-3-86785-988-2 (E-Book)
Sprache:
deutsch
Umfang:
ca. 282 Seiten
Kategorien:
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In diesem spannenden und tief bewegenden Roman enthüllt Wolfgang Held, Autor international bekannter Bücher und Spielfilme (“Einer trage des anderen Last”, “Das Licht der schwarzen Kerze”, “Gläserne Fackel” u. a.) eine durch viele Jahrzehnte verschwiegene Tragödie. Gestützt auf authentische Unterlagen und Aussagen lässt er in harter, rückhaltloser Offenheit den Leser das Schicksal jener einzigen deutschen militärischen Einheit miterleben, die im zweiten Weltkrieg unter schwarz-rot-goldener Fahne in der jugoslawischen Volksbefreiungsarmee gegen die faschistischen Okkupanten aus Deutschland und Italien ihr Leben einsetzten und bis zum letzten Atemzug kämpften.
Das Heldentum der “Telmanovci”, denen dieser frei nach historischen Tatsachen gestaltete Roman gewidmet ist, trug mit dazu bei, daß bereits im November 1943 große Teile Slawoniens und andere Gebiete Jugoslawiens vom faschistischen Joch befreit werden konnten.
Die Frauen und Männer der Partisaneneinheit “Ernst Thälmann” bewahrten mit dem Einsatz ihres Lebens die Ehre und den Zukunftsanspruch eines besseren, antifaschistischen Deutschlands.
Auf dem Friedhof des kleinen slawonischen Ortes Mikleus erinnert ein Gedenkstein an die 147 gefallenen “Telmanovci”. Keiner der beiden deutschen Staaten fand sich bereit diese Helden ehrend zu würdigen, kein Blumenstrauß, kein Kranz. Für die DDR waren sie Mitkämpfer eines ideologischen Gegners, für die Bundes-republik “Landesverräter”.
Die Handlung ist eng verknüpft mit der Geschichte des fahrenden Händlers Hans Sulka, einem sogenannten “Volksdeutschen” und späten Nachfahren der Mutter Courage. Gequält davon, die Tochter bei den Partisanen und den Sohn bei der SS gegeneinder kämpfen zu wissen, leidet er unter der Überzeugung: “Von allen Übeln dieser Welt ist der Hass das schlimmste!”
Ein Buch, das man nicht vor der letzten Seite aus der Hand legt!

Laßt mich doch eine Taube sein. Eoman von Wolfgang Held: Beschreibung