Mitten im Sturm der Geschichte: Des Kaisers Kuli erzählt vom Leben der einfachen Matrosen in der kaiserlichen Kriegsflotte im 1. Weltkrieg Männer, die schuften, gehorchen und kämpfen sollen, ohne je gefragt zu werden.
Theodor Plievier zeichnet ein schonungsloses Bild vom Alltag auf See: von brutaler Disziplin, sinnlosen Befehlen und einer militärischen Maschinerie, die Menschen zu Nummern macht. Zwischen Exerzieren, Hunger, Angst und wachsender Unruhe reift ein Bewusstsein leise, aber unaufhaltsam.
Als der Krieg beginnt, kippt die Stimmung: Begeisterung schlägt in Zweifel um, Gehorsam in Widerstand. Und die Frage steht im Raum: Für wen kämpfen sie eigentlich?
Ein kraftvoller, authentischer Roman über Macht, Unterdrückung und den Mut, sich zu widersetzen eindringlich, aktuell und erschütternd menschlich. Ein Klassiker der Antikriegsliteratur, der heute mehr denn je bewegt.