Moskau ist der schonungslose Auftakt von Theodor Plieviers monumentalem Kriegsroman über den deutschen Überfall auf die Sowjetunion. Mit dokumentarischer Wucht und literarischer Präzision zeigt Plievier, wie aus militärischen Befehlen Tod wird, wie Ideologie Menschen verformt und wie der Krieg nicht nur Städte und Dörfer vernichtet, sondern auch Moral, Mitgefühl und Gewissheiten. Dieses Buch ist keine Heldengeschichte, sondern ein erschütterndes Zeugnis der Entmenschlichung im Krieg und eine eindringliche Warnung an spätere Generationen.