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Signale von einer unbekannten Zivilisation - EDITION erinnert zum 5. Todestag an Carlos Rasch

 

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GODERN bei Schwerin – Mitte des 21. Jahrhunderts: Im Umfeld des Planeten Jupiter empfängt das Forschungsraumschiff „Ikaros“ Signale von vernunftbegabten Wesen einer fremden Zivilisation. Zeitgleich wird die „Ikaros“ von einem Meteoritenschauer getroffen und verliert den Funkkontakt zur Erde. Die Besatzung ist im Weltraum verschollen. Auf der Erde errechnet ein Computer der Raumsicherheitszentrale, dass eine Rettung ausgeschlossen ist. Der Kapitän des Raumschiffes „Laika“ will das aber nicht akzeptieren und macht sich mit seiner Besatzung unter dem Vorwand, Wartungsarbeiten an unbesetzten Raumstationen durchzuführen, auf den Weg ins All, um die „Ikaros“ zu finden. Das ist die Ausgangsposition für den spannenden DEFA-Film „Signale – Ein Weltraumabenteuer“ von Gottfried Kolditz, der am 17. Dezember 1970 im Berliner Kino „Kosmos“ Premiere hatte. Der 90-Minuten-Streifen entstand frei nach Motiven der Wissenschaftlich-fantastischen Erzählung „Asteroidenjäger“ des SF-Autors Carlos Rasch, der am 7. Januar 2021 in Brieselang bei Nauen starb. Neben den erstmals 1961 veröffentlichten „Asteroidenjägern“ liegen bei EDITION digital weitere 15 Bücher von Carlos Rasch vor, darunter „Der Untergang der Astronautic“ (1963), der Zukunftsroman „Im Schatten der Tiefsee“ (1965) und „Die Umkehr der Meridian. Raumfahrterzählung aus dem Jahre 2232“ (1966). Alle E-Books von Rasch sind unter edition-digital.de und im Online-Buchhandel zu haben.

 

Carlos Rasch wurde am 6. April 1932 in Curitiba unweit von Sao Paulo in Brasilien geboren, da seine Eltern nach Südamerika ausgewandert waren. 1938 kehrten sie nach Deutschland zurück, und er wuchs bis 1944 in Elbing in Ostpreußen auf, wo er auch zur Schule ging. Nach 1945 lebte er zunächst in Calbe (Saale) und dann in Köthen, wo er als Dreher arbeitete. Ab 1951 war er in Berlin als Reporter und Redakteur der DDR-Nachrichtenagentur ADN tätig. Nach einem Studium am Leipziger Literaturinstitut (1964/65) wurde er freischaffender Schriftsteller. In den 1970-er Jahren fiel er jedoch bei den Kulturfunktionären zeitweise in Ungnade und schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten und Veröffentlichungen unter dem Pseudonym C. Arlo S. durch. Erst ab Mitte der 1980-er Jahre konnten dann wieder einzelne seiner Bücher erscheinen oder neu aufgelegt werden. Nach der Wende war er bis 1997 wieder als Journalist tätig. Rasch, der seit 1963 in Falkensee lebte und 2000 nach Brieselang zog, hatte drei Kinder, fünf Enkel und einen Urenkel.

 

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