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Zwischen Atelier, Kristallwelt und Gewissen – Fünf E-Books von Freitag bis Freitag zum Sonderpreis

 

(Pinnow, 07.08.2026) – Von zarten Freundschaften im Atelier bis zur klaustrophobischen Einsamkeit auf einem fremden Kristall: Die fünf E-Books dieser Woche spannen einen Bogen über menschliche Begegnungen, technische Extremsituationen und die moralischen Entscheidungen, die Leben und Geschichte formen. Vom 7. bis 14. August 2026 laden wir Sie ein, Figuren kennenzulernen, die durch Kunst, Forschung, Machtstreben, Gewissensbisse und Widerstand herausgefordert werden — Geschichten, die berühren, aufrütteln und zum Nachdenken anregen.

 

Vom Freitag, dem 7. August, bis Freitag, dem 14. August 2026, sind die folgenden fünf E-Books zum Sonderpreis erhältlich.

 

Axel und der Maler Sim von Elisabeth Schulz-Semrau

 

Im Telefon wisperte es, so wie man es vor einer Theatervorstellung hinter dem Vorhang hört, was einen sehr gespannt und neugierig macht. - „Fang du an!“ - „Nein, du!“ - „Los, mach schon!“ - „Heißen Sie wirklich Simsallabim?“ fragte eine Stimme. Es war eine kleine Stimme, und dünn war sie auch, obwohl sie sich Mühe gab, groß und dick zu klingen. Und obwohl unser Freund in die Muschel hinein behauptete, er heiße Sonsalla, begann die kleine, dünne Stimme zu singen: „Auf einem Baum ein Kuckuck saß ...“

 

Doch lest selbst weiter, wie der Junge Axel und der alte Maler Sim Freundschaft schließen und wie es ihnen gemeinsam gelingt, ihre Sorgen und ihren Kummer zu vertreiben.

 

Die Kristallwelt der Robina Crux - Originalausgabe.Wissenschaftlich-phantastischer Roman von Alexander Kröger

 

Wie ein gewaltiger Spiegel ragt plötzlich die Fläche eines Riesenkristalls vor Robina auf. Und obwohl die junge Kosmonautin das Höhenruder zurückreißt, erfolgt Sekundenbruchteile später ein schmetternder Aufprall. Das Beiboot ist auf jenem geheimnisvollen Kristallboliden havariert, den die Besatzung der REAKTOM auf der Heimreise zur Erde entdeckt hat. Bestürzt sucht Robina Kontakt zum Raumschiff, um die Bergung zu veranlassen. Doch die Funksignale bleiben ohne Antwort. Etwas Unfassbares ist geschehen. Die REAKTOM ist verschwunden; Kernstrahlung deutet auf eine Katastrophe. Niemand wird Robina retten können; sie ist allein in dieser unwirtlichen Kristallwelt, viele Lichtjahre von der Erde entfernt. Tiefe Verzweiflung ergreift die junge Kosmonautin, der nur ein Hoffnungsschimmer bleibt: Da ist jenes fremde Funkfeuer, dessen kalte Lumineszenz den Boliden in rhythmischem Abstand aus der Schwärze des Alls reißt.

 

Der utopische Roman von 1977 in Originalfassung.

 

Krell - im Sog der Macht. Historischer Roman von Peter Löw

 

Auf der Festung Königstein zehnjährige Haft, dann die Schwert-Hinrichtung auf dem Dresdener Jüdenhof als Schlusspunkt des Schicksals des Dr. Nikolaus Krell, Reformpolitiker und Kanzler unter Kurfürst Christian I. von Sachsen.

 

Die Romanhandlung als Weg eines Unmachtgierigen, ins höchste Staatsamt nur Hineingedrängten, inmitten der gesellschaftlich-geistigen Konflikte jener Zeit. Ein Weg der Erkenntnis dabei: der wie Macht auch lautere Gesinnung beschädigt und wie dieses in der Folge Tun und Handeln bestimmt.

 

Ein mitreißendes Geschehen, das in bunter Vielfalt Renaissance ins spannungsträchtige Bild bringt: Politintrigen und Kriminalprozesse, Geheimbundwesen und in Allianz mit Kurpfalz europaweite Bündnisprojekte - auch militärisch - in Abwehr der Gegenreformation im damaligen Sachsen.

 

Charakterlich und in ihrem politischen Wollen hervorgehoben sind Christian I. und sein mit ihm eng koalierender Schwager Johann Casimir von der Pfalz.

 

Elemente des Politkrimis verleihen dem Ganzen politisch-konfessionell motivierte Mordanschläge - deren eines - Krells Sturz einleitend - Christian I. zum Opfer fällt.

 

Ins Spiel gebrachte Kunstwerke und Bauprojekte, Religionsstreitigkeiten und ökonomische Tatbestände von damals vermitteln zusätzliches Zeitkolorit.

 

Wie verwoben ist alles mit stimmungsvoll-dramatischer, wenngleich sich für Krell durch die Zeitumstände nicht erfüllender Liebesgeschichte.

 

Handlungszeitraum: Herbst 1586 bis Herbst 1591

 

Das gedruckte Buch erschien 2001 beim Lions Verlag Mittweida.

 

Wibald der Mönch von Heinz-Jürgen Zierke

 

»Es war einmal«, so berichtet der Erzähler, und man spürt es förmlich, wie es ihn reizt, mit Geschichten zu fabulieren, »es war einmal vor langen, langen Zeiten, als Kaiser Rotbart lobesam noch nicht ins Heilige Land gezogen kam, da lebte in dem stillen Kloster St. Valentin im Moor ein junger Mönch bescheiden für sich, ganz dem Studium und der Vervielfältigung alter Schriften hingegeben ...« Sein Name war Wibald, und er hätte so noch viele Jahre leben können, ohne Aufregung, ohne Ärger und allerdings wohl auch ohne die Liebe, der er bald begegnen sollte, wenn ihn nicht eines Tages das Gewissen geplagt hätte. Nicht etwa wegen seines ansonsten ja so frommen Lebens, da war alles ohne Fehl und Tadel, nein, er hatte sich mit Vater Conrad, dem Prior des Klosters, leider auf einen Handel eingelassen. Und der schloss die Fälschung eines Briefes ein. Und Wibald schrieb, und während er schrieb, kamen immer mehr die Zweifel. War es richtig, solch ein Schreiben anzufertigen, das im Grunde Barbarossa diffamieren musste?

 

Da flieht Wibald, der Mönch, um den Kaiser zu warnen. Und auf vielen Irrwegen und verschlungenen Pfaden muss er wandeln, ehe er den Kaiser erreicht. Und unversehens sieht er sich in ein Intrigenspiel versetzt. Wird Friedrich Barbarossa ihm schließlich doch noch Glauben schenken? Es wird sich zeigen ... Es wird sich auch zeigen, wie es um Wibalds Liebe zu der schönen und faszinierenden Alda bestellt ist. Werden der entlaufene Mönch und das weithin bekannte Gauklermädchen vielleicht gar für immer zueinander finden?

 

Wie auch immer, ein spannender Roman mit einem historischen Hintergrund; wobei mit der Historie durchaus gespielt wird.

 

Stimmen im Sturm von Walter Kaufmann

 

Der für Friday for Future ausgewählte Titel der Woche ist „Stimmen im Sturm“. Walter Kaufmann schildert mit knapper, eindringlicher Sprache den Mut und die Solidarität von Menschen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus sowie das Schicksal eines jüdischen Jungen. Aus diesen Bildern von Courage, Erinnerung und politischer Wachsamkeit ergibt sich ein unmittelbarer Bezug zu den Anliegen von Friday for Future: Es geht um Verantwortung gegenüber der Zukunft, um das Erinnern als politische Pflicht und um die Notwendigkeit zivilgesellschaftlichen Handelns.

 

In seinem ersten Roman erzählt Walter Kaufmann mit krassem Realismus die Geschichte einer Gruppe von Untergrundkämpfern gegen Hitler. In das heroische Muster von Kampf und Widerstand eingewoben ist die Lebensgeschichte eines jüdischen Jungen, der sieht, wie seine Familie vor dem Ansturm von Hitlers Schlägern zerfällt. Mit der Leidenschaft eines Menschen, der viele der Ereignisse miterlebt hat, zeichnet Walter Kaufmann ein unvergessliches Bild vom Gesicht des Faschismus. Der Roman ist eine lebendige Verbindung zwischen den turbulenten Tagen der Dreißigerjahre in Deutschland und Australien bis heute und wirft neue Probleme auf, von denen wir hofften, sie gehörten der Vergangenheit an. Es ist eine unerbittliche Geschichte, und doch ist es eine Geschichte der Liebe, der Hoffnung und des Kampfes. Selbst durch die Schilderung der Niederlage inspiriert uns der Autor mit der Kraft und Größe des Menschen. Der Mut, der zahllose Deutsche, die dem Faschismus trotzten, im Angesicht des Todes aufrechterhielt, ihre Zuversicht und Stärke, ihr Glaube an die Zukunft und den strahlenden Anbruch einer Welt - der Geist dieser Männer und Frauen ist in Walter Kaufmanns tiefbewegendem Roman lebendig.

 

Die folgenden Leseproben öffnen fünf sehr unterschiedliche Fenster: auf ein Telefonflüstern im Atelier, auf eine katastrophale Bruchlandung in einer fremden Kristallwelt, auf Intrigen und Sturz eines Machtpolitikers, auf die Flucht eines gequälten Mönchs – und auf den verzweifelten Mut jener, die dem Faschismus widerstanden. Jede Passage gibt einen unmittelbaren Eindruck von Figuren, Atmosphäre und Leitfragen der jeweiligen Erzählung.

 

Axel und der Maler Sim von Elisabeth Schulz-Semrau

 

Hören Sie das leise Wispern am Telefon: Hier beginnt die zarte Freundschaft zwischen dem Jungen Axel und dem eigenwilligen Maler Sim.

 

Den ganzen Vormittag über, immer wenn ihn diese Angstwelle anspülte, hatte er an Sim gedacht. Wie ein Zauberwort, mit dem sich alles zum Guten wenden konnte, war es ihm vorgekommen.

 

Nun aber funktionierte dieses Zauberwort nicht.

 

Die Angst war wieder da. Ein dunkles, dumpfes, quirliges Wasser. Es begann, Axel schon bis an die Schultern zu reichen.

 

Er sprang hoch, riss die Wohnzimmertür auf. Eine helle Brücke schlug sich in den dunklen Flur.

 

Axel ging darüber bis zum Couchtisch. Er legte seine Schultasche dorthin, setzte sich in den Sessel davor, öffnete sie, suchte darin herum. Aber welches Buch oder Heft er auch herausfischte, mit jedem kam eine Unlustwelle, mit jedem eine Angstwoge.

 

Wie Mutti sagte, sagte er jetzt vor sich hin: „Ist doch alles egal! Was soll’s?“ Aber auch das erleichterte ihn nicht.

 

Ob er noch einmal anrief? An einem kaputten Telefon konnte das doch nicht scheitern. Er brauchte ihn wie verrückt, seinen großen, klugen Freund.

 

Und wenn er nun ...

 

Axel stopfte Hefte, Bücher, Federtasche in die Mappe zurück, trug sie zur Kommode, in der ihm Mutti eine Schublade für seine Schulsachen frei gemacht hatte, und kehrte mit dem Telefonbuch zurück.

 

Der Junge suchte, buchstabierte, schrieb auf einen Zeitungsrand. Mann, wo mochte das sein - Herweghring?

 

Warum hatte er nur all die Zeit nicht gefragt, wo Sim wohnte. Dabei ging Axel auf, dass sie sich ja noch gar nicht so lange kannten. Wenige Wochen erst, dabei hätte er schwören mögen, dass ihre gegenseitige Hilfe schon Monate dauerte.

 

Wahre Freundschaft eben. Dieses Lied hatte er aus dem Musikraum gehört. Frau Tronke hatte es mit den Großen geübt. Sie sangen, dass wahre Freundschaft nicht wanken kann, wenn sie gleich entfernt ist, und dass sie in Gedanken immer weiterlebt. Ja, Axel kannte das. Aber nun musste er die Entfernung zu dem Freund irgendwie überwinden, weil das verfetzte Telefon nicht ging.

 

Ihm fiel etwas ein.

 

Er rannte zum Büfett, kramte im obersten Fach, fand schließlich den Stadtplan. Vorn standen, alphabetisch geordnet, die Straßen. Hier - der Herweghring, ein Buchstabe, eine Zahl. Wie ging das nun wieder?

 

Der Junge rannte erneut weg, suchte, fand ein Vergrößerungsglas. Es war Vatis; Axel hatte es heimlich mitgehen lassen.

 

„Hier hätten wir also –“, sagte Major Zeman, massierte sich mit den Fingern sein Kinn, das tat er immer, wenn er nachzudenken hatte. Planquadrat B. Nummer elf. „Das ganze Gebiet muss durchkämmt werden. Der Mann, ein berühmter Zauberkünstler, nebenbei gesagt, Leutnant Tobias, mein Freund, ist in äußerster Gefahr ...“

 

Zemann beugte sich über die Karte, suchte die Stadt ab.

 

„Da wär’s, da haben wir’s!“ Zemann ließ aufgeregt den Kugelschreiber auf dem infrage kommenden Fleck hüpfen.

 

Auweia - aber wo bin ich nun? Axel suchte, bis er seine Straße gefunden hatte.

 

„Also.“ Zemann kreiste die beiden wichtigen Punkte ein. „Nun, Leutnant Tobias, kennzeichnen Sie den nächsten Weg zum Tatort. Ich werde inzwischen meine Frau benachrichtigen!“

 

Leutnant Tobias schrieb mühsam buchstabierend die Straßen auf, die zum von Major Zemann angekreuzten Tatort führten.

 

Die von allen Polizeibeamten bewunderte Frau Ina Zemann hatte inzwischen ihrem tapferen Mann eine Flasche Cola und zwei Brötchen in einen Beutel gepackt.

 

Zemann steckte den Zettel mit den Straßennamen ein, sagte: „Rasch, Tobias, es ist höchste Eile geboten. Wir nehmen mein Motorrad. Der verdammte Rolls-Royce kommt bei diesem Verkehr doch nicht vorwärts!“

 

Axel schloss den Keller auf, holte sein Rad, wuchtete es die schmale Treppe hoch. Im Torweg stellte er fest: einen Platten.

 

„Tobias, was sieht Ihr wachsames Kriminalauge?“

 

„Luft herunter, Genosse Major!“

 

„Und“, fragte Zemann, „und - und - und? Mann, denken Sie nach! Da will zum Beispiel jemand unseren Einsatz blockieren. Los, pumpen Sie! Jede verlorene Sekunde kann unseren Freund das Leben kosten ...“

 

Zemann trat den Motor an. „Achten Sie auf jede Kleinigkeit, womöglich werden wir beschattet“, sagte er hinter sich zu Leutnant Tobias, der sich an den Rücken seines Chefs klemmte.

 

Axel trampelte und trampelte.

 

Kollwitzstraße, Gollstraße, Maurerallee, Straße des 7. Oktober.

 

„Weißer Wartburg folgt unauffällig“, gab Tobias über Sprechfunk durch.

 

„Wir drehen auf“, sagte Zemann und trampelte.

 

War das eine Hitze; und erst fünf von siebzehn Straßen waren geschafft.

 

„Verdammt, wir müssen den Wartburg austricksen.“

 

Zemann fuhr in eine Seitenstraße. Sie warteten hinter einem Gebüsch. Der Wartburg fuhr vorbei.

 

Axel massierte seine Waden. Mönsch - so eine Strecke ... Mit zwei, drei Happsen das eine Brötchen herunter, einen Schluck aus der Flasche am Rad, Axel schwang sich wieder auf den Sattel. Hörte den Sportreporter: „Trotz seiner Verletzung ist unser Axel Altmann wieder im Rennen. Minuten nur gönnte sich unser drahtiger Sportsfreund, um einen Schnellverband anzulegen. Nun ist er da! Nun holt er auf! Er erreicht die Spitzengruppe ...“

 

„Axel, Axel, Altmann, Altmann“, hört er die Menge schreien.

 

Er holt Letztes aus sich heraus. Schweiß tropft von der Nase. Er zieht einige Erfrischungsschlucke aus der Flasche.

 

Die Menschen am Straßenrand haben für ihn kein Gesicht. Farbkleckse sind das. Schreiende, bewegliche Farbkleckse. „Tempo, Tempo“, rufen sie. Tempo, Tempo, diktiert sich Axel.

 

Verflixt, ist das hier richtig? Axel springt vom Rad, kommt vor einer Frau zu stehen.

 

„Nein, Kindchen, da hättest du vor der letzten Kreuzung abbiegen müssen!“

 

So ein Weg! Sollte er nicht lieber umkehren?

 

Umkehren - nein, nee, nie! Diese grässliche Schwester schien ihm hinterherzufahren. Mutti - Pioniernachmittag - Schularbeiten ...

 

Axel fährt und fährt. Die Gegend ist gartenreicher geworden. Einzelhäuser. Obwohl Axel hier nie war, ist sie ihm vertraut.

 

Seine Birkenhausheimat ...

 

Endlich dieser Herweghring. Ist so eine Ecke. Axel wirft erst mal das Rad neben sich, verdrückt das zweite Brötchen.

 

Plötzlich ist alles wieder da. Auwei-owei - Und wenn ich einfach sage ... Die ist abgehauen, stromert herum. So was hatte Axel mal in einem Film gesehen.

 

Oder - wenn er sie einfach was klauen ließ? Gerade gestern hatte Mutti von einem Mann erzählt, der in der Kaufhalle drei Päckchen Zigaretten in seinem Pulli verschwinden ließ.

 

Nein! Auch wenn das schockte, so ein Kind konnte er den Eltern nicht antun.

 

Obwohl - so eine würde Frau Dohlus bestimmt nicht zum Pioniernachmittag wollen.

 

Ach, alles Kiki! Was soll er nur tun?

 

Wie spät mochte es sein? Mutti kam heut gegen siebzehn Uhr. Ob sie sich Sorgen machte? Bestimmt. Warum hatte er nur keinen Zettel hingelegt. Was aber darauf schreiben?

 

Los. Die Achtundsechzig suchen! Axel ging auf das Haus an der Ecke zu. Es hatte die Nummer dreizehn.

 

Da sah er - na, bisschen Glück muss der Mensch doch haben, sagte sich Axel - an dem weißen, großfenstrigen Haus genau auf der anderen Straßenseite die Zahl Achtundsechzig.

 

„Bitte, tun Sie es geheim! Forschen Sie genau nach, was sich dort abspielt! Wir zahlen Ihnen jeden Preis. Die Polizei muss aus dem Spiel bleiben ...“

 

Detektiv Axalt versprach, niemand etwas über seinen Auftrag zu erzählen. Alles würde geheimnisumwittert vor sich gehen. Schließlich hatten seine Auftraggeber höchste Diskretion verlangt.

 

Oh, Axel war stolz auf seine Kriminalwörter. Vati hatte ihm so was alles erklärt. Diskretion - Verschwiegenheit.

 

Axel robbte auf die andere Straßenseite. Er kam erst vor zwei alten, lehmigen Füßen und einem schaumigen Flüsschen, das über die Stufen des weißen Hauses rieselte, zum Verharren.

 

„Was soll denn das, Junge“, fragte eine Stimme über ihm, die war, als ob man von dicken Bäumen die Borke abriss. Ein Finger stubste ihn auf den Rücken. „Was suchsten hier?“

 

„Sim“, wollte Axel sagen, aber Detektiv Axalt rettete die Situation. Erst mal wie ein Mann vor dem Feind stehen, dachte er, richtete sich auf, sah in ein - ooch, was war das nur für ein Gesicht?

 

Die Kristallwelt der Robina Crux - Originalausgabe.Wissenschaftlich-phantastischer Roman von Alexander Kröger

 

Ein gleißender Kristallbolide, ein Aufprall — und mit einem Schlag ist die junge Kosmonautin allein: diese Szene legt die klaustrophobische Weite einer fremden Welt frei.

 

Robina riss sich nur schwer aus der Erinnerung. Aber sie hatte das Gefühl, dass sie hier eine Zäsur anbringen sollte, schon weil sie das, was sie da auf Band gesprochen hatte, nicht mehr übersah. Erst recht war sie sich nicht im Klaren darüber, inwieweit eine solche Geschichte, überarbeitet zwar, geeignet sein mochte, einem Erdfremden einen klaren Eindruck von dem Geschehen auf dem dritten Planeten des Sonnensystems zu vermitteln. Schließlich rang sie sich zu der Meinung durch, dass das niemand wissen könne. Sie würde das Gesprochene eine Weile ruhen lassen, es dann überarbeiten, auf den Raster übertragen und dann in die Wand brennen — basta.

 

Robina machte es sich auf der Liege bequem, spulte das Band zurück und ließ es erneut anlaufen. Ein Pfeifton war da, eine Rückkopplung, die auf eine Fehlschaltung des Lautsprechers zurückzuführen war.

 

Hastig schaltete sie ab, drückte die Taste jedoch nicht gehörig durch, sodass der nerventötende Ton mit einer kurzen Unterbrechung abermals die Kabine durchheulte. Das gleiche Malheur passierte ihr beim zweiten Schalten. Ärgerlich setzte sie sich auf, da durchfuhr sie ein Gedanke. Sie empfand ihn so ungeheuerlich, dass ihr das Blut zu Kopfe schoss und sie ein leichter Schwindel erfasste.

 

Der Ton brach plötzlich ab; dann setzte nach einer Pause ihre Stimme ein, stockend, mit holprigen Formulierungen. Robina hörte nicht zu. Sie überlegte. Dann sprang sie auf, stoppte unwirsch das Band, ließ die Kassette herausspringen, warf sie auf die Liege und legte hastig eine neue ein. Nun stellte sie Kontakt her zwischen dem Aufnahmegerät und ihrem Funkempfänger und ließ das Band anlaufen.

 

Wenig später lag sie wieder auf der Liege — die vorher hingeworfene Bandkassette drückte ihr in die Rippen — und lauschte dem anschwellenden Ton der Anderen, der jetzt in drei Folgen vom Band kam. Robina drückte die Taste und schaltete sofort wieder ein. Naturgemäß wurde der Ton unterbrochen.

 

Obwohl eindeutig, reichte Robina dieser Tatbestand nicht. In großer Hast entfernte sie das Speichergerät aus ihrem Anzug und legte es aufnahmebereit neben das erste.

 

Sie wiederholte das Spiel mit der Taste in kurzen und längeren Abständen, hackte das stetige, melodische Signal erbarmungslos in Stücke.

 

Obwohl das Ergebnis ihres Tuns von vornherein feststand, war es Robina wie eine Offenbarung: Vom zweiten Band wurde die Zerstückelung exakt wiedergegeben.

 

„Na wartet, Freunde!“ rief sie.

 

Fieberhaft nestelte sie an ihrem Anzug, riss — und dabei pfiff sie auf das Reglement — die Nottasche auf und zerrte die Tabelle mit dem Raumcode hervor.

 

Schnell warf sie eine kurze Zeichenfolge auf einen Taschenraster und stürzte sich dann in den Anzug. Erst bei der Verschnürung der Fußgelenke, die einer besonderen Sorgfalt bedurfte, kam sie zu sich.

 

„Zu spät, heute“, murmelte sie nach einem Blick zur Uhr. „Ich muss dazu frisch sein …“

 

Aber dann konnte Robina nicht einschlafen.

 

Später griff sie zur Box und schluckte ein Kügelchen. Noch bevor sie der Schlaf ergriff, sah sie von allen Seiten kugelige Raumschiffe mit geöffneten Luken auf sich zuschweben. Mit einem Lächeln auf den Lippen schlief sie ein.

 

Krell - im Sog der Macht. Historischer Roman von Peter Löw

 

Festung, Urteil und der Sturz eines Mannes: Die folgende Passage führt mitten in die politischen Intrigen und moralischen Verwerfungen um Dr. Nikolaus Krell.

 

Augusts Grausamkeit; sie hatte mit dem Sieg von Gotha nicht aufgehört. Fort setzte sie sich gegen Elisabeth, die andere, Johann Casimirs Schwester. Fernbleiben musste sie auf des Alten Befehl der Dresdener Hochzeit des Bruders, damit ihr nicht Gelegenheit wurde, für Johann Friedrich, den beim Kaiser inhaftierten Gemahl, zu bitten. Hatten Anna, August und ihre Tochter solches vor sich gerechtfertigt mit jenem Ketzertum? - Wie immer: ganz anders war Johann Casimir Anna der Seinen begegnet. Hatte getan und ihr gegeben, was immer sie wollte, ja höchstselbst ihren Krankenwärter gespielt - ihr, die ihren Dresdener Pfaffen erlaubte, das Land, dessen Fürstin sie war, eines teuflischen Gestankes zu nennen. Freilich, seine Geduld war nicht unerschöpflich gewesen. Endlich hatte er sie sich gezähmt - ohne dass die Klageschreiben, in denen sie sich nun bei Christian versuchte, ihr nützten oder auch nur Widerhall fanden. - Zuletzt ihre Bitten - die unerhört gebliebenen -, die sich wie Hilferufe lasen: sie einzuladen nach Dresden. Nun war sie dahin. - War es eine Art Reue, was Krell, auf staubiger Straße trabend, empfand? Reue über bis zuletzt ihr und allzu unbarmherzig bezeigte Härte?

 

Da Christian an ihrem Kommen nicht lag, hatte Krell für sie kein Wort eingelegt; ja mancher der Bettelbriefe war von jenem ungelesen geblieben. - Ja, nun tat es ihm leid - leid vor aller Tragik ihres Charakters und Wesens. - Er hatte die Heidelbergische Traueranzeige gelesen: sie kam darin als treue, gar gute Gemahlin nicht vor. Einem kurzen, heftigen Fieber war sie erlegen - Krell ahnte des Fiebers Charakter.

 

Wibald der Mönch von Heinz-Jürgen Zierke

 

„Es war einmal“ — so setzt der Erzähler an, und doch ist es kein Märchen: Lesen Sie, wie Wibalds gefälschtes Schreiben ihn in Zweifel und schließlich auf die Flucht treibt.

 

Diese leisen, kaum geflüsterten Worte ließen Benedikt erzittern. Alda warf den Umhang ab und rückte zur Seite. Keiner sah ihn an. Er senkte den Kopf. „Verzeiht, Brüder, der Hunger.“

 

Der Hunger konnte wohl eines Mannes Sinn verwirren, aber hungerten nicht alle? Gestern Abend hatten sie sich zu neunt zwei Rüben geteilt und seitdem nur Ampfer und Mäuseklee gekaut. Bei dem Unwetter konnte Theresa nicht einmal eine Brühe aus Melde und jungen Nesseln kochen, die dem Magen das Gefühl der Völle vortäuschte. Nirgends gab es trockenes Holz.

 

So blieb ihnen nichts, als dicht an dicht zu hocken, um sich gegenseitig zu wärmen und zu versuchen, trotz des Hungers, der Grelle und des Lärms zu schlafen. Alda saß neben Wibald, Seite an Seite, aber er wagte es nicht, auch nur ihren kleinen Finger zu streicheln.

 

Erschöpft von den Mühen des Marsches, schlief er ein. Als er erwachte, lehnte er allein gegen den kalten Stein. Das Gewitter war vorüber. Der Regen rauschte noch immer. Er hörte Stimmen, ganz nahe, doch so leise, dass er kaum ein Wort verstand. Soviel begriff er: sie sprachen über ihn. Da legte er die Hand zum Trichter ans Ohr.

 

„Ein Baalsdiener! Papst oder Kaiser, der eine wie der andere, setzt sich selbst zum Herrn über die Geschöpfe Gottes.“

 

„Sein Mönchskleid ist unser bester Schutz.“

 

„Wenn’s an Kutte und Kapuze liegt, wir haben dieselbe Statur.“

 

„Nach deiner ersten Predigt sammeln die Kinder Holz, die Knechte begießen den Stapel mit Pech und Harz und die Mägde reißen brennende Scheite ...“

 

„Haltet ein!“ schrie Alda gellend auf und alle verstummten.

 

„Lasst uns wieder nordwärts ziehen!“ schlug Eilaert nach einer quälenden Pause vor. „Im Norden leben die Menschen von jeher karg, dort macht ein schlimmes Jahr die Herzen nicht härter.“

 

„Geduld, Brüder, ein wenig Geduld noch! Am nächsten Kreuzweg schwenken wir rechts ein und übermorgen sind wir im gesegneten Tal des oberen Rheins, wo noch nie Mangel herrschte.“

 

„Darin Milch und Honig fließet.“ Pieter schmatzte hörbar.

 

„Dennoch, der Mönch muss fort! Wir sind zu viele Esser und zu wenige Ernährer. Was bringt denn all unser Mühen, unsere Kunst? Wenn ein täppischer Bauernbursche einen Knust Brot, den er seiner Mutter stibitzt hat, unserer Alda ins Mieder steckt, dann nicht wegen ihrer Lieder.“

 

Wibalds Ohren brannten. Warum wehrte das Mädchen die frechen Anwürfe nicht ab? Warum spie sie dem Breitnasigen nicht zwischen die Augen? Warum nicht?

 

„Bald wird noch ein Esser mehr sein“, sagte Theresa leise.

 

„Weiberschicksal! Das kann auch Alda leicht blühen.“

 

Wibald presste die Handballen auf die Ohren. Er sprang auf und stürzte hinaus in den Regen, lief, sprang, rutschte, stolperte, raffte sich auf, blieb hängen an einer Wurzel, kippte seitlich weg, kollerte den lehmigen Hang hinunter.

 

Stimmen im Sturm von Walter Kaufmann

 

Im Untergrund schlägt ein anderes Herz: Diese Passage zeigt, wie Widerstand trotz Entbehrung Menschen Mut, Hoffnung und solidarisches Handeln erhält.

 

Drei Monate später, in einer stürmischen, mondhellen Februarnacht, stapften zwei Männer über den lehmigen Boden einer Autobahnbaustelle bei Duisburg. Der eine trug eine Lederjacke, der andere hatte einen Mantel um, den Hut tief in die Stirn gezogen. Ihre Gestalten hoben sich kaum von dem Werkzeugschuppen ab, an dessen Wand der jüngere mit großen Kreidestrichen „Freiheit für Thälmann“ schrieb. Der ältere, der Mann in dem Mantel, trieb ihn zur Eile an. Zwischen entwurzelten Bäumen und Erdballen gingen sie rasch davon und verschwanden im Wald. Geschützt vom Wind, erreichten sie in kurzer Zeit die Lichtung an der Eisenbahnbrücke von Dörnerhof. Im fahlen Licht des Mondes glänzten die Schienenstränge und strahlten in alle Richtungen. Matt schimmerte die Ruhr jenseits der Siedlung. Ziehende Wolken warfen Schatten über das Brachland, verdeckten den Mond. Die Konturen der fernen Brücke über dem Fluss verschwammen im Dunkel.

 

Schweigend verharrten die Männer im Unterholz, bis ein Güterzug über die Flussbrücke donnerte, dann langsamer die Biegung nahm und über die eingleisige Dörnerhof-Brücke rollte. Durch den schwarzen Rauch der Lokomotive ließ sich nur schwer erkennen, dass ein Mann, aus dem Führerstand gebeugt, etwas hinauswarf. Erst als der Rauch sich verzogen hatte, konnten sie das Paket sehen, das auf der Brücke lag.

 

Papa Müller blickte Erwin Schmitz an. Der nickte und kletterte die Böschung zur Brücke hinunter, während Papa Müller die Siedlung im Auge behielt. Er sah zwei Männer näher kommen, war aber beruhigt, als er sie erkannte. Keine halbe Stunde später saßen die vier in der Waldhütte beim Wasserturm. Papa Müller schob das Paket tief unter die Bank. Wie immer bei diesen Treffs sprach er gedämpft.

 

Die drei anderen, Erwin Schmitz, Hermann Kerkow und Wilhelm Bottrop, mussten dicht heranrücken, um ihn zu verstehen.

 

„Für die nächsten Wochen kennst du Erwin und Hermann nicht“, sagte er zu Bottrop. „Das sind Fremde für dich, genauso fremd wie die anderen Zimmerleute und Maurer, die in den Schlinke-Werken auftauchen werden.“ Er hielt inne und sah, dass Bottrop nickte. „Nach der Reparatur wird auf dem Dach von Halle Vier dicht beim Schornstein eine Kiste stehen, von der am Blitzableiter entlang ein Draht bis zur Erde reicht. Ziehst du an dem, dann fällt die Kiste auseinander. Hermann hat das gründlich ausprobiert.“

 

„Ein fester Ruck, du merkst dann schon, wenn es funktioniert“, bestätigte Hermann Kerkow.

 

„Das hört sich gut an“, wandte Bottrop ein. „Aber was passiert, wenn ein Inspektor darauf besteht, die Reparatur zu überprüfen?“

 

„Soll er“, sagte Papa Müller. „Ist jedoch unwahrscheinlich, dass so einer bis zum Schornstein klettert. Schlimmstenfalls machst du ihm klar, wie gefährlich das ist.“

 

„Das krieg ich schon hin“, sagte Bottrop, „bleibt nur noch die Frage, wer die Flugblätter in die Kiste schafft.“

 

„Für dich gibt’s nur eines“, entschied Papa Müller. „Und das ist, zum Schichtwechsel den Draht zu ziehen. Alles andere ist unsere Sache.“

 

„Hast dich mächtig verändert“, sagte Bottrop.

 

„Die Zeiten haben sich verändert“, erwiderte Papa Müller und schwieg. Er müsste eigentlich Bottrop berichten, wie die SA Czamy zugerichtet hatte, um ihn zum Sprechen zu bringen.

 

Doch sollte er ihn jetzt unsicher machen? „Für jeden von uns ist es besser, so wenig wie möglich zu wissen“, erklärte er eindringlich. „Normalerweise würde ich dir alles sagen, das weißt du! Uns geht es um dich. Was du in den Schlinke-Werken in geduldiger Kleinarbeit aufgebaut hast, dürfen wir nicht aufs Spiel setzen. Wir brauchen dich da, und ich denke nicht daran, dich mehr zu belasten als unbedingt nötig.“ „Verstehe“, sagte Bottrop. „Die Sache steigt, wenn euer Bautrupp weg ist und kein Hahn mehr nach Erwin oder Hermann kräht. Ein paar Tage nach der Reparatur.“

 

„Richtig“, sagte Papa Müller. „Und kein Risiko eingehen, hörst du!“ Er sah dabei vor allem Erwin Schmitz an. „Keiner arbeitet mehr im Alleingang wie Czarny. Hunderte von Flugblättern in den Schlinke-Werken sind wichtiger als ein paar Losungen hier und da.“

 

Er stand auf. Als er sich nach dem Paket unter der Bank bückte, kam ihm Schmitz zuvor.

 

„Die überlass ruhig mir. Der Boden meines Zimmers …“

 

Papa Müller unterbrach ihn. „Musst du mir das sagen?“, fragte er ohne Vorwurf.

 

„Sind wir hier unter Genossen oder nicht?“

 

„Manchmal“, antwortete Papa Müller ruhig, „liege ich in der Nacht lange wach und frage mich, was ich aushalten würde, sollte ich einmal hochgehen. Wer weiß das von sich selbst? Weißt du es? Darum sag mir nie zu viel, sag keinem zu viel.“ Aber er ließ Schmitz gewähren, als dieser das Paket unter seine Lederjacke schob. „Macht’s gut, Genossen. Passt gut auf euch auf. Wir werden alle noch gebraucht.“

 

Sie verabschiedeten sich. Hermann Kerkow und Wilhelm Bottrop verließen als erste die Waldhütte. Papa Müller und Schmitz warteten einige Minuten. Dann machten sie sich gemeinsam auf den Weg.

 

Bleiben Sie gesund und neugierig — und gönnen Sie sich in diesen Augusttagen Zeit für eine der fünf Entdeckungen. Nächste Woche sind wir mit neuen E-Book-Tipps zurück und freuen uns, Sie wieder zu begleiten.

 

Ansprechpartner

 

Gisela Pekrul
Verlagsleiterin
Tel: +49 (3860) 505788
E-Mail: editiondigital@arcor.de

 

Über "EDITION digital Pekrul & Sohn GbR"

 

EDITION digital war vor 31 Jahren ursprünglich als Verlag für elektronische Publikationen gegründet worden. Der Verlag gibt Krimis, historische Romane, Fantasy, Zeitzeugenberichte und Sachbücher (NVA-, DDR-Geschichte) sowie Kinderbücher als barrierefreie E-Book heraus, einige auch als Hörbuch. Ein weiterer Schwerpunkt sind Grafiken und Beschreibungen von historischen Handwerks- und Berufszeichen sowie Belletristik und Sachbücher über Mecklenburg-Vorpommern. Bücher von DDR-Autoren werden als E-Book neu aufgelegt. Insgesamt umfasst das Verlagsangebot, das unter www.edition-digital.de nachzulesen ist, mehr als 1.800 Titel. Die Printsparte des Verlages war Ende 2025 von Ralf Jordan vom Geschichtlichen Büchertisch als Imprint übernommen worden.

 

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