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Wer verschenkt schon seinen Sieg? Ein Spiel von der Zukunft, in der wir schon leben von Hasso Grabner
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Preis E-Book:
4.99 €
Veröffentl.:
30.03.2021
ISBN:
978-3-96521-310-4 (E-Book)
Sprache:
deutsch
Umfang:
ca. 50 Seiten
Kategorien:
Belletristik/Politik, Belletristik/Geschichte, Belletristik/Psychologisch, Belletristik/Moderne Frauen
Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Politik, Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Soziales
DDR, Sozialismus, Gewerkschaft, Wettbewerb, Brigade der sozialistischen Arbeit, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Normerfüllung, Kulturleben, Kollektiv, gegenseitige Hilfe, Kameradschaftlichkeit
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Hasso Grabner

Am 21.10.1911 in Leipzig geboren, Besuch der Mittelschule, Lehre als Buchhändler.

1929 Mitglied des KJVD, 1930 KPD-Mitglied. 1934 wurde er wegen der Teilnahme am antifaschistischen Widerstandskampf verhaftet und blieb bis 1938 im Zuchthaus Waldheim, danach bis 1940 KZ Buchenwald. 1942 kam er ins Strafbataillon 999. U. a. war er auf Korfu stationiert und arbeitete als Funker in Karousades. Dort half er griechischen Partisanen und warnte die Juden vor der Deportation. Er konnte der Erschießung entgehen, setzte sich in Sarajevo von der Truppe ab und kehrte über Österreich nach Leipzig zurück.

Er beteiligte sich am Aufbau der Jugendausschüsse und der FDJ und wurde 1946 SED-Mitglied. Er hatte wechselnde Tätigkeiten: Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks, Regierungsrat in Sachsen, Hauptdirektor der VESTA (Vereinigung Volkseigener Stahlwerke), Werkleiter im VEB Guss Köthen, Leiter des Aufbaustabes des Kombinats Schwarze Pumpe, Personalchef im Konstruktions- und Ingenieurbüro Leipzig.

Von 1955 bis 1957 absolvierte er ein Fernstudium am Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ und war seit 1958 freischaffender Schriftsteller.

Grabner wurde mehrmals mit Parteistrafen belegt, seit 1961 vom MfS überwacht und erhielt nach dem 11. Plenum 1965 ein vorübergehendes Berufsverbot.

Er war in zweiter Ehe mit der Schriftstellerin Sigrid Grabner verheiratet.

Er starb am 3. April 1976 in Werder.

Bibliografie (Auswahl)

In memoriam Pfarrer Schneider, In: Das war Buchenwald! Ein Tatsachenbericht, Leipzig 1945

Der Takt liegt auf dem linken Fuß, Aufbau Verlag, Berlin 1958

Der Streit um die Partisanen, Verlag des Ministeriums für Nationale Verteidigung, Berlin 1958

Fünfzehn Schritte gradaus, Gedichte. Aufbau Verlag. Berlin 1959

Die Sieger, Ein Spiel von der Zukunft, in der wir schon leben. VEB Friedrich Hofmeister Musikverlag. Leipzig 1959

Wer verschenkt schon seinen Sieg? Ein Spiel von der Zukunft, in der wir schon leben. Verlag Tribüne. Berlin 1960

Am Baugerüst unserer Welt, Gedichte. Aufbau Verlag. Berlin 1960

Das Tagebuch der Brigade Georg Schlimme, Laienspiel. VEB Friedrich Hofmeister Musikverlag. Leipzig 1960

Der Mann mit der gelben Tasche, Deutscher Militärverlag, Berlin 1962

Justizmord in Dedham, Deutscher Militärverlag, Berlin 1962

Der Weg nach Hause, Deutscher Militärverlag, Berlin 1963

Das Schiff im Dunkeln, Deutscher Militärverlag, Berlin 1964; Verlag Neues Leben, Berlin 1971

Panzerschiff „Zeven Provincien“, Deutscher Militärverlag, Berlin 1965

Abrechnung mit dem Teufel, Deutscher Militärverlag, Berlin 1967

Die Zelle, Roman, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1968

Anka und der große Bär, Verlag Neues Leben, Berlin 1969

Mit falschem Pass, Deutscher Militärverlag, Berlin 1969

Geheimsache Norsk Hydro, Militärverlag der DDR, Berlin 1970, 4. Aufl. 1974, Übersetzungen ins Polnische (3. Aufl. Warschau 1974) und Tschechische (Prag 1977)

Kopfsteinpflaster, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1973

Makedonisches Duell, Verlag Das Junge Berlin, 1973

Schwalbe bitte kommen, Deutscher Militärverlag, Berlin 1974

VEB Arche Noah, Roman, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975, 2. Aufl. 1976

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