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Der Reiz des Unbekannten

Carlos Rasch lässt vier Kosmonauten in Kontakt mit fremden Wesen kommen

Zu den spannendsten Gedankenspielen der SF-Literatur gehört das, wenn Raumfahrer von der Erde auf andere vernunftbegabte Wesen treffen. In seinem erstmals bereits 1967 in der Reihe „Das neue Abenteuer“ (Heft 258) erschienenen Geschichte „Das unirdische Raumschiff“ hat Carlos Rasch eine solche Situation durchgespielt. Wie kommt dieser Kontakt überhaupt zustande? Wie reagieren die anderen auf das menschliche Raumschiff? Und wie ergeht es den Abgesandten von der Erde, die in dem noch immer spannend zu lesendem Buch von Carlos Rasch das benachbarte Planetensystem erkunden wollen?

Geschickt verbindet der Autor die Sicht der Kosmonauten der „Trans-Sol 1“, dem ersten interstellaren Raumschiff der Erde, mit der Perspektive der zwölf Lichtjahre entfernten Lebewesen. Schnell ist der Leser in den beiden Welten gefangen und fiebert mit den vier Abgesandten von der Erde mit, die nach der ersten Kontaktaufnahme in Schwierigkeiten kommen. Ausdrücklich war ihnen von einer Landung abgeraten worden.

Diese Geschichte hat alles, was eine spannende SF-Erzählung braucht: unbekannte Signale aus dem Weltall, die vor einiger Zeit auf der Erde empfangen wurden, den Einsatz weit entwickelter Technik, neuester Erfindungen der Menschheit – zur Zeit, als „Das unirdische Raumschiff“ geschrieben wurde, hatte die wirkliche bemannte Raumfahrt gerade erst begonnen – und eben den Reiz des Unbekannten: Die Begegnung von Menschen mit anderen vernunftbegabten Wesen, die nicht ohne Gefahren für die vier Kosmonauten verläuft.

Eine relativ kurze, aber von der ersten bis zur letzten Seite spannende Geschichte. Würden „Trans-Sol 2“ und „Trans-Sol 3“ folgen?

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