
Stalingrad ist kein Roman über Helden, sondern ein schonungsloser Bericht über die Entmenschlichung im Krieg. Theodor Plievier zeigt in drastischen, dokumentarisch verdichteten Bildern, wie Soldaten zwischen Kälte, Hunger, Angst und Befehlssystemen zermahlen werden ein eindringliches … mehr→

Berlin, Zweiter Weltkrieg: Die Familie Böger wird durch die Schrecken des Krieges und die brutalen Anforderungen des Nazi-Regimes zerrissen. Die Rückkehr der beiden älteren Söhne, Heinz und Peter, auf Heimaturlaub bringt kurzfristig Freude in das Heim, doch die düstere Realität holt sie … mehr→

Stalingrad, Winter 1942/43: Während draußen eine Armee zugrunde geht, sitzen deutsche Generale im Keller zusammen abgeschnitten, ratlos, gefangen im eigenen Denken. In Generale unter sich seziert Theodor Plievier mit unerbittlicher Schärfe die moralische und politische … mehr→

Inmitten der zerstörerischen Nachwehen des Ersten Weltkriegs entfaltet Friedrich Wolf mit Der Unbedingte ein Schauspiel von atemberaubender Intensität. Der Protagonist, ein Dichter, durchlebt in seiner Dachkammer eine apokalyptische Auseinandersetzung mit Gesellschaft, Moral und Existenz. … mehr→

In Haifische entwirft Theodor Plievier ein schonungslos realistisches Bild der Hafenwelt Südamerikas: eine Welt aus Hunger, Hitze, Hoffnungslosigkeit und skrupelloser Ausbeutung. Zwischen gestrandeten Seeleuten, zwielichtigen Vermittlern und korrupten Machtstrukturen kämpfen Menschen um … mehr→

Ein amüsant-zeitkritisches Schauspiel, das die moralischen und gesellschaftlichen Konflikte der 1920er Jahre beleuchtet und den Konflikt zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde fast explodieren lässt. Zwischen den Wänden eines Wohnzimmers und den Türen eines Schranks entspinnen sich … mehr→

Im letzten Winkel der Erde gibt es kein Entkommen vor sich selbst. In einer staubigen Hafenstadt Nordchiles, zwischen Salpeterwüste und Pazifik, strandet ein Mann, der glaubt, hier neu beginnen zu können. Doch statt Freiheit findet er Ausbeutung, soziale Kälte und eine Welt, in der … mehr→

In der Urwildnis eines fernen Zeitalters entzündet sich ein machtvolles Schauspiel zwischen Götzenkult, blinder Gläubigkeit und dem Streben nach Erneuerung. Friedrich Wolfs Die schwarze Sonne aus dem Jahr 1920 entfaltet eine eindringliche Parabel auf menschliche Schwächen und die Suche … mehr→

Ein Mann klingelt an einer Berliner Wohnungstür und bringt eine Geschichte mit, die fünfzehn Jahre lang verschüttet war. Im Zentrum dieser eindringlichen Novelle steht ein ehemaliger Matrose, der an den Novembertagen von 1918 beteiligt war und nun, im Schatten des … mehr→


